3. Advent15.12.2024

Der Tanz ums goldene Kalb steht eigentlich für falsche Götzenbilder, aber es kommt unserem Konsumdenken schon sehr nahe. Menschen lassen sich durch die glitzernde Welt des weihnachtlichen Konsums fast wie bei der Fussballhysterie einer WM einfangen. Dem, sich selbst auferlegten Stress zum Trotz, wird gerannt.

Vergessen wir dabei nicht die eigentlich wichtigen Dinge?
Was ist mit Krieg und Frieden – im Innern und Äußeren?
Lassen wir uns durch die Angst vor dem Unbekannten bestimmen, oder suchen wir Wege gegenseitiger Akzeptanz für ein friedliches Miteinander, unabhängig von Brot und Spiele sowie der Befriedigung des eigenen Egos?

In der heutigen Zeit können wir den Weg hin zu einer von Unternehmen und Oligarchen beherrschten Welt kaum entgehen. Selbst die allmächtigen Staatsformen dieser Erde sind von der Einflussnahme kaum gefeit. Stellen wir uns der Frage, ob wir in einer Welt des grenzenlosen Wachstums und Digitalisierung zugunsten der Weltunternehmen und den daraus erwachsenden Abhängigkeiten leben wollen. Was kann jeder Einzelne tun, um die Ethik der Firmen, hin zu mehr Verantwortung ändern?

Natürlich liegt primär die Verantwortung der Firmen beim Erhalt ihrer Unternehmen. Die weiteren, für unsere Gesellschaft insgesamt wichtigen Prämissen, liegen in dieser Reihenfolge beim:
👉Personal
👉der nächsten Umgebung der Unternehmensstätten
👉dem Ressourcenverbrauch

Erst danach:
👉die Befriedigung der Interessen von Kapitalgeber und Aktionären

Dieser sozialen, umweltfreundlichen und langfristigen Planung zugunsten der nachfolgenden Generationen, wird sich heutzutage erheblicher Widerstand der kapitalistisch orientierten Masse entgegenstellen, angesichts unserer egozentrischen Einstellung gegenüber Mitmenschen.

Begreifen wir uns endlich als „eine Gemeinschaft“ dieses Planeten!

Derzeit ist der Umzug von diesem Planeten noch ausgeschlossen. Umso wichtiger wird die Bewusstwerdung der Macht des Konsumenten bei der Etablierung von Konfliktlösungsmechanismen für ein gleichberechtigtes friedliches Miteinander aller. Schön wäre es! Zur Zeit lassen die Konflikte eher eine Zielsetzung vermuten, die sich an die Schicksale der Azteken und der „Natives“ in den USA erinnern.

Wir sagen NEIN! Nicht mit uns!

Wo sind die Visionen für die Basis einer gemeinsamen Zukunft aller, in der die Leistungen für das Allgemeinwohl höher geschätzt wird, als das Anhäufen von Macht- und Geldmitteln zum Selbstzweck des Erhalts.

Kriegstüchtigkeit ist kein akzeptables Ziel, sich tüchtig für den Frieden einsetzen dagegen schon.

Es lebe der Frieden, die Freiheit und die Demokratie.