Mittwochsumzug 22.4.202618.04.2026

Der Streit um die Darstellung, wer nun jetzt die Straße von Hormus blockiert oder/und geöffnet hat, interessiert eigentlich nur am Rande. Wichtig ist, dass anscheinend ein Waffenstillstand für zumindest 10 Tage zustandegekommen ist und der Ölpreis daraufhin rapide fiel. Wenn die Verhandlungen zu einem echten neuen Friedensvertrag führt, der mal etwas länger Bestand hat, wäre dies sehr erfreulich – nur allein die Skepsis bleibt. Ist es nicht bisher eine taktische Option des vermeintlichen Hegemons die Verhandlungen für die Vorbereitung neuer Angriffe zu nutzen. Hoffen wir mal das Beste.

Aktuell: der Iran droht mit der erneuten Sperrung der Straße von Hormus, sollte die US-Blockade für iranische Häfen aufrechterhalten bzw. durchgesetzt werden. Die USA wollen erst nachgeben, wenn alle Punkte geklärt sind, was den Iranern nicht gefallen dürfte – würden sie doch ihre effektivste Verhandlungsmasse einfach aufgeben. Das Spiel um die Gesichtswahrung geht weiter.

22.04.2026
Am Harras
Mittwoch
ab 18:00 Uhr

wie immer mit Umzug

Unser Lösungsvorschlag:
Ehrliche Verhandlungen auf Augenhöhe, die eine Lösung zu beider Zufriedenheit und die gegenseitigen Existenzrechte Israels/Irans beinhalten, sowie den Konflikt um Israel mit seinen Nachbarn auf das ursprünglich zugestandene Gebiet reduziert (natürlich bei entsprechenden überprüfbaren nicht unterlaufbaren Nichtangriffsgarantien beider Seiten). MSA ist bewußt, dass dies nicht gerade realistisch erscheint, angesichts der propagierten Ziele der Protagonisten – aber darauf hinarbeiten sollte im Sinne der „Gewaltfreien Kommunikation“ nach Marshall B. Rosenberg erstrebenswert sein.

Wir sind der Souverän und wollen gefragt werden, bevor wir in einen Krieg hineingezogen werden.

Kriegstüchtigkeit ist kein akzeptables Ziel, sich tüchtig für den Frieden einsetzen dagegen schon.

Es lebe der Frieden, die Freiheit und die Demokratie.