Wolodymyr Selenskyj26.05.2026

Nach Angaben des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR soll die Ukraine eine zweite Front gegen Russland vom Baltikum aus eröffnen. In Lettland scheinen bereits ukrainische Einheiten und Waffen eingetroffen zu sein. Die baltischen Staaten reagieren unterschiedlich, je nach ihrem Bewußtsein bzgl der damit verbundenen Gefahren.

Der britische Politologe Anatol Lieven ruft in seinem Beitrag für das US-Magazin Responsible Statecraft Washington dazu auf, den Verbündeten ein klares Signal zu senden, um das “baltische Pulverfass” zu entschärfen:

“Die Bedrohung für das Baltikum liegt nicht in einer vorsätzlichen russischen Invasion, sondern in einer Eskalation, die aus einer Spirale von Vergeltungsmaßnahmen entsteht. Die Ukrainer scheinen beschlossen zu haben, diese Spirale hochzutreiben, indem sie Drohnen gegen Russland über baltisches Gebiet steuern. Es ist essenziell, dass Russland nicht den nächsten Schritt tut und seine Raketen gegen Ziele in den baltischen Staaten abfeuert.”

Die Signale der EU und Nato stehen eindeutig auf Eskalation. Seien wir alle nicht allzu überrascht, sollten die Provokationen zu ihrem Ziel führen und die Vergeltung uns in einen großen Krieg treiben. Das Kapazitätsbewußtsein der Nato bzw. EU spricht für eine strategische Niederlage Russlands, wären da nicht die strategischen Atomwaffen, die den Preis zuweit in die Höhe treiben. Wäre eine gutnachbarliche Beziehung untereinander nicht sinnvoller? Ja das liebe Geld mit seinen Machtansprüchen und Korruptionsdasein spricht eine andere Sprache. Leider. Das Risiko steigt mit jeder neuen Taktiküberlegung die ein an die Macht sich klammernder Präsident versucht umzusetzen. Ob die EU bzw. die USA hier tatsächlich die Fäden in den Händen halten kann ruhig bezweifelt werden angesichts der verschwundenen Gelder.

Artikel lesen unter: https://www.anonymousnews.org/international/ukraine-zieht-europa-in-krieg-hinein/

Kriegstüchtigkeit ist kein akzeptables Ziel, sich tüchtig für den Frieden einsetzen dagegen schon.

Es lebe der Frieden, die Freiheit und die Demokratie.