Smartphone-Plficht beim FC Bayern13.07.2026

München-steht-auf: Lokales

Die „Roten“ nutzen ihre Marktmacht und führen Zugangsberechtigungs-App ein.

Tichyseinblick schreibt dazu:
„Nichts ist gut. Denn in Wahrheit geht es um Gewöhnung. Heute Stadion, morgen Bahn, übermorgen Behörde. Dann Arzt, Museum, Schule, Hotel, Konzert, Messe, Stadtfest.

Überall heißt es: nur noch App, nur noch digital, nur noch kontrollierbar. Jeder einzelne Schritt wirkt praktisch. Alle zusammen ergeben eine Gesellschaft, in der man offline nicht leben darf.“

Mia san scanbar„. Dem Slogan werden sicherlich noch weitere Vereine folgen. Erleichtert es doch personalisiert die Kontrolle und erhöht die Sicherheit nachvollziehbar. 2G wird zukünftig noch einfacher! Man muss nur den Impfstatus mit dem Ticket verknüpfen…

So entsteht Kontrolle nicht nur durch Gesetze, sondern durch Konzernentscheidungen, die den Bürgern ihren Alltag vorschreiben. Die EU zimmert die politische Architektur. Großunternehmen sorgen für die tägliche Gewöhnung. Der Staat fordert Durchleuchtung. Der FC Bayern trainiert Gehorsam.

Das Training hat schon längst in den Supermärkten mit ihren Rabatt-Apps begonnen, wenn auch nicht in dieser Marktbeherrschung, denn noch kann ein Jeder ohne App seinen Einkauf tätigen. Die digitale Transparenz ist längst auf ihrem Vormarsch, sei es durch selbstabrechnende Kassen oder direkte Kundenverfolgung oder nur die Patientenkarte der Krankenkassen. Die monetäre Gleichberechtigung von traditionellen Kunden und App-Kunden ist schon längst zugunsten der App-Kunden aufgehoben.

Kriegstüchtigkeit ist kein akzeptables Ziel, sich tüchtig für den Frieden einsetzen dagegen schon.

Es lebe der Frieden, die Freiheit und die Demokratie.