Hiroshima und Nagasaki06.08.2026

Die US-amerikanischen Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945 waren die bislang einzigen Einsätze von Atomwaffen in einem Krieg. Die beiden Atombombenexplosionen töteten insgesamt ca. 100.000 Menschen sofort – fast ausschließlich Zivilisten und von der japanischen Armee verschleppte Zwangsarbeiter. An Folgeschäden starben bis Ende 1945 weitere 130.000 und in den nächsten Jahren kamen etliche weitere hinzu.

Die Doomsday Clock zeigt die zunehmende Gefahr eines Atomkrieges an. Krieg als Machtinstrument erfahren wir momentan an allen Ecken und Enden dieser Welt. Die Gefahr eines Atomkrieges steigt überproportional, wenn Atommächte direkt betroffen sind und ein Gegner propagiert, trotzdem gewinnen zu wollen.

Wir, von München-steht-auf, fordern neue Konfliktlösungsmechanismen, die Gewalt als Mittel der Politik ächten, andere Lösungen priorisieren und sich die Staatengemeinschaft unisono gegen Krieg ausspricht sowie gemeinschaftlich gegen Verstöße vorgeht. Übergeordnete Institutionen, die nicht von Machtblöcken manipuliert und entsprechend instrumentalisiert werden, müssten etabliert werden. Schaffen wir uns eine „schöne neue Welt“, in der Gewalt als Lösung von allen solidarisch abgelehnt und verhindernd geächtet wird. Gerade wir in Deutschland, sollten aus den Erfahrungen beider Weltkriege (30-jährigen Krieg usw.) gelernt haben, dass Krieg in der Mitte Europas nicht gut für ein Fortkommen ist. Strengen wir uns an, souveränere Entscheidungen treffen und umsetzen zu können, als es bisher ermöglicht/zugelassen wurde – im Interesse der Bürger dieses Landes.

Kriegstüchtigkeit ist kein akzeptables Ziel, sich tüchtig für den Frieden einsetzen dagegen schon.

Es lebe der Frieden, die Freiheit und die Demokratie.