BSW Offenbarung - Höcke Angebot - Aufbruch zu neuen Ufern - Brandmauer ade - ODER - doch nur MehrheitsverhindererAufbruch zu neuen Ufern – Brandmauer ade – ODER – doch nur Mehrheitsverhinderer

14.08.2026

Eine zusätzliche Alternative zur Alternative würde den Unzufriedenen und Politikverdrossenen der „brandmauernden“ Kartell-Parteien sicherlich GUT tun.

Hatte das BSW doch seine zukunftsorientierte Chance schon 2024 zugunsten der pöstchenerheischenden Positionierung in Thüringen verspielt. Nun fällt ihnen die damalige Entscheidung mit der Personalie Voigt vor die Füße, regiert der CDU-Politiker doch dort mit Hilfe des Thüringischen-BSW und sichert sich damit, auf Zeit spielend, seine Rentenansprüche. Der, aus der Linkspartei hervorgegangene parteiämterumklammernde Flügel des BSW, muß sich bewußt machen, dass das wirkliche Erfolgspotential des BSW (aus Sicht von München-steht-auf) in der politischen Neuorientierung liegt, in dem, mit den Kartellparteien unzufriedene Wähler gewonnen werden können, denen die AfD politisch zu weit entfernt ist. Sahra Wagenknecht hat inzwischen das Höcksche Angebot abgelehnt. Sie sieht sich offensichtlich nicht in der Lage, sich mit der Unterstützung des Landesverbandes Thüringen wählen zu lassen und würgt damit die mögliche Entwicklung zu einer echten Oppositionspartei ab. Ob aus Rücksicht, persönlicher Risikobewertung einer internen Auseinandersetzung oder wie auch immer – eine Chance zur Weiterentwicklung des BSW und der deutschen Parteienlandschaft ist so gut wie vertan. Was für ein Desaster, müßte doch im Grunde genommen das BSW die Rolle der versagenden SPD einnehmen, zumindest in den neuen Bundesländern.

Die Gefahr einer erneuten Enttäuschung durch das BSW, mit dem Ziel, die sehr wahrscheinliche Sitzmehrheit der Sachsen-Anhaltinischen AfD bei der Landtagswahl am 6.9.26 zu verhindern, hätte begegnet werden können, durch ein konstruktives Mißtrauensvotum in Thüringen, zugunsten einer AfD-Koalitions-Regierung, wie es Höcke polarisierend gemacht hat. Ob die benötigte Veränderung des BSW im Inneren zeitgerecht erfolgt wären, erscheint fraglich nach S. Wagenknechts Einschätzung bzw. Antwort und bisherigen Erfahrungen, bei gezeigter Reaktionszeit und Reformwillen innerhalb des BSW.

Der Absprung, wie Björn Höcke es anempfiehlt, zu neuen Ufern der Politik mit AfD und BSW, könnte den „alternativen Suchenden“ Hoffnung geben und die Möglichkeit, in zumindest zwei Bundesländern (wenn nicht gar 3 mit Mecklenburg-Vorpommern), die Machtausübung erfahren zu dürfen. Eine grundlegende Änderung der politischen Landschaft hätte sich vollzogen und die Unzufriedenen mit der anscheinend „alternativlosen“ Politik hätten eine Heimat, die die Gesellschaft wieder in den Dialog zwingen würde.

Den Ausblick einer möglichen gewichtigen Veränderung der politischen Landschaft scheint verspielt:

👉Thüringen: konstruktives Mißtrauensvotum, eingebracht durch das BSW mit der Wahl einer neuen Regierung der AfD-BSW-Koalition – ein Absägen der linken alten Seilschaften und grundsätzliche Neuorientierung (Öffnung) des BSW wäre dazu notwendig
👉Sachsen-Anhalt: wenn keine AfD-Alleinregierung zustande kommt und das BSW die 5% schafft, wäre nach einem erfolgreichen Umsturz in Thüringen eine Koalition eine Alternative, die große Strahlwirkung erzeugen würde – ohne Fixierung auf nur eine
👉Mecklenburg-Vorpommern: ähnlich wie in Sachsen-Anhalt

Die subjektive Wahrnehmung der verspielten Chancen des BSW mit echtem Reformwillen, sich neue Wählergruppen zugänglich zu machen, lässt derzeit nur eine Alternative (bei Ablehnung der Kartellparteien) zu. Schade.

Kriegstüchtigkeit ist kein akzeptables Ziel, sich tüchtig für den Frieden einsetzen dagegen schon.

Es lebe der Frieden, die Freiheit und die Demokratie.