10.09.2026
In den USA scheint man, trotz verschiedener Rückschläge im Iran-Konflikt, an den schon mehrmals vorgestellten Zielen festzuhalten, den Europäern die strategische Beschäftigung Russlands zu überlassen, um sich mit dem erkannten Hauptgegner China auseinanderzusetzen. Washington bleibt als bestimmender Bestandteil der NATO militärisch eingebunden, Europa soll notwendige Milliarden zur Beschäftigung Russlands aufbringen und den größten Teil in den USA ausgeben. Die westlichen Verteidigungsminister bereiten sich weiter auf einen Krieg zwischen Ukraine gegen Russland vor, der noch Jahre andauern könnte, obwohl die USA Friedenssondierungen mit ihren beiden wichtigsten Gesandten initiiert haben. Die Befürchtung, dass es dabei „nur“ um die Begrenzung der einzusetzenden militärischen Mittel geht, steht im Raum. Langfristige Friedenslösungen für Europa sind in weite Ferne gerückt, wenn man sich die Kriegsrhetorik der Europäer zu Gemüte führt.
Kriegstüchtigkeit ist kein akzeptables Ziel, sich tüchtig für den Frieden einsetzen dagegen schon.
Es lebe der Frieden, die Freiheit und die Demokratie.
