Wer sind die Nutznießer von Trumps Friedensplan ?
24.11.2025
Natürlich erst einmal Trump mit seinen „USA-First“ Ambitionen. Ebenso Russland, dass die meisten seiner geäußerten Ziele erreicht hätte. Die Verlierer wären die Europäer, deren Unabhängigkeit und Bedeutung in der Weltpolitik nur noch mit „Katzentisch“ zu bezeichnen wären. Punkto Ukraine: ……, die Korruption ist in diesem Land zu Hause und die Mächtigen dürften sich die Taschen gefüllt haben. Traurig aber wahr ist, dass Stellvertreterkriege für das Land, auf dem dieser stattfindet, nie gut enden.
Entmilitarisierung (bzw. eine kleine Armee) ist von den USA vorgeschlagen worden, jedoch ohne einen Nato Beitritt der Ukraine – in den Statuten der Nato verfestigt. Die Größe der Armee dürfte für die Russen wohl kaum eine Rolle spielen, solange keine Nato-Waffen auf dem Gebiet der Ukraine stationiert werden. Ohne die westliche Dauerinfusion an Geldmitteln, dürfte die Ukraine wohl kaum in der Lage sein, ein umfangreiches Militär zu unterhalten.
Umfangreiche Sicherheitsgarantien für die Ukraine bieten die USA – ohne Nato, EU oder sonstige Europäer. Dies gefällt den Europäern natürlich gar nicht, wollten Frankreich und Großbritannien beim Waffenstillstand ja sofort ihre Positionen militärisch sichern. Wir sind also noch ein gutes Stück von einer Sicherheitsarchitektur in Europa entfernt. Zumindest sind die Bekundungen, bzgl. der Atomwaffensperrverträge wieder in Verhandlungen zu treten, hoffnungsvoll. Wohingegen der US-Vorschlag die Europäer beim Streit um den Zugriff auf die eingefrorenen Gelder Russlands außen vor lässt und sie noch dazu zur Kasse bittet. Widerstand ist vorprogrammiert, aber ob Druck aus Washington die Erkenntnis zur Realität eines verlorenen Stellvertreterkrieges hochkommen lässt, bleibt fraglich, zumal die Europäer sich ganz auf einen Krieg 29/30 eingestellt zu haben scheinen. Diplomatisches Geschick sieht anders aus, soweit man dies von Außen kommentieren darf.
26.11.2025
Mittwoch
NORDHAIDEPLATZ/ MIRA / Schleißheimerstr 504
18: 00 Uhr / Umzug 18:30
U-Bahnstation: Dülferstraße U2
Trommler wie immer willkommen
Entnazifizierung als Ziel Russlands versteht man nur, wenn man „Banderaismus“ und die (nach dem Meidan) ausgetauschten Geheimdienstler mit banderanahen Ideologen (ukrainischer Nationalismus) in Betracht zieht. In den umkämpften Gebieten lebten Russen und Ukrainer vormals friedlich nebeneinander. Die russische Sprache wurde nach dem Meidan verboten und sogar die russisch-orthodoxe gegen eine ukrainisch-orthodoxe Kirche ausgetauscht. Es herrscht in dieser Region bis heute ein ungelöster Konflikt, der sich über Bürgerkrieg in einen ausgewachsenen Stellvertreterkrieg gemausert hat.
Dieses Problem dürfte sich jetzt wohl so gut wie aufgelöst haben. Für uns hier in München fordern wir die Exhumierung Banderas nach Kiew. Sollen sie ihm doch dort ein Denkmal bauen – Ironie off.
Unser Lösungsansatz:
Die Europäer sollten sich auf Frieden konzentrieren und sich für diplomatische Lösungen einsetzen. Unseretwegen sollen sie eine gemeinsame „Landesverteidigung“ aufbauen, um den nervösen Geistern Einhalt zu gebieten. Wichtig ist eine uneingeschränkt defensive Armee, mit der Prämisse auf Diplomatie als Lösung für zukünftige Konflikte. In fairen Handelsbeziehungen gewinnen beide Seiten, solange die Gier nicht Überhand nimmt.
Kriegstüchtigkeit ist kein akzeptables Ziel, sich tüchtig für den Frieden einsetzen dagegen schon.
Es lebe der Frieden, die Freiheit und die Demokratie.
