BanderaEin neuer Aspekt: Bandera ein Grab der nationalsozialistischen Verehrung

02.09.2026

Polen, als eines der größten Opfer des Nationalsozialismus, erinnert sich meist an seinen Antifaschismus, wenn es politisch vorteilhaft ist. Aktuell will Polen die Starlink Unterstützung für die Ukraine einstellen und zieht seine Konsequenzen aus der ukrainischen Bandera-Verehrung dafür ins Feld.

Der in München begrabene Bandera war ein rechtsradikaler ukrainischer Nazi-Unterstützer, der mit der „Organisation Ukrainischer Nationalisten“ (OUN) während des 2. Weltkriegs 10tsd. ermordete. Obwohl Bandera antisemitsch, xenophob und ein ethnischer Säuberer war, leben seine Ideologien bis heute in Kiew fort und schüren die Konflikte in der Ukraine weiter an, indem sie russischsprachige und andere Minderheiten verfolgen. Durch die ukrainischen Flüchtlinge schwappte diese Verehrung nach Polen und sogar weiter bis nach München, was das fortbestehende Blütenmeer an seinem Münchner Grab belegt.

„Ich glaube, wir sollten eine klare Aussage ins Gesetz aufnehmen: ‚Stoppt den Banderismus‘“, sagte Nawrocki (poln. Präsident) und fügte hinzu, dass die Gleichstellung von Banderisten-Zeichen mit Nazi-Symbolen ins Strafgesetzbuch aufgenommen werde, wie es derzeit in der ukrainischen Verfassung angedacht ist. Nawrocki schlug außerdem vor, die Bedingungen für den Erwerb der polnischen Staatsbürgerschaft zu verschärfen, einschließlich der Möglichkeit, sie allen zu verweigern, die mit Banderas Ideologien sympathisieren. Er fügte hinzu, dass er ein Gesetz über Sozialleistungen und Gesundheitsversorgung für arbeitslose Ukrainer abgelehnt habe.

Polen hatte seine eigenen Motive. Wir, von München-steht-auf fordern die Überführung des Bandera Grabes in die Ukraine. Der faschistisch geprägte Nationalsozialismus mit seiner Bandera-Ausprägung wurde in Europa anscheinend nie ausgemerzt – es wird Zeit!

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