Mittwochsumzug 6.8.2025 Odeonsplatz03.08.2025

Nach dem Einsatz der Atombomben erklärten die Amerikaner, dass sie Japan damit zur Kapitulation gezwungen hätten, das habe den Krieg abgekürzt und deshalb viele Menschenleben gerettet. Dies wird inzwischen von vielen Historikern angezweifelt. Japan hätte aufgrund des drastischen Mangels an Kriegsressourcen und Versorgung ohnehin kapitulieren müssen. Die Debatte bleibt kontrovers. Europa hatte wohl Glück mit der deutschen Kapitulation. Bis vor Kurzem gab es noch Bemühungen um Atomwaffensperrverträge und Begrenzungsabkommen. Davon ist seit der einseitigen Kündigung des z.B. „New Start“-Abkommens seitens der USA und der offiziellen Kündigung durch Russland keine Rede mehr. So laufen wir einem weiteren gefährlichen Rüstungswettlauf entgegen, dessen Gefahrenpotential durch die immer weiter verkürzte Frühwarnzeit erheblich gesteigert ist.

06.08.2025
Mittwoch
ODEONSPLATZ
18:00 Uhr

Umzug 18:30Uhr

mit einem Redebeitrag: Ingrid Pfanzelt

Die damalige Zerstörungskraft rangiert heute unter den kleinen bis mittleren Gefechtsköpfen. Das Abschreckungspotential des „Kalten Krieges“ scheint verblasst und die Angst vor Vergeltung nicht mehr glaubhaft zu sein, wenn das Kriegstreiben nicht nur an unsere Geldbörse gerichtet ist. Derzeit sterben ja andere für unsere Interessen. Ist es Ablenkung, um uns gefügig für den Generalangriff auf die Souveränität jeden Individuums zu machen?

Unser Lösungsansatz:
Wer zahlt, schafft an. Wir fordern neue und gewaltfreie Konfliktlösungsstrategien. Gewalt als ein Mittel der Politik, um die eigenen Machtambitionen durchzusetzen – NEIN DANKE – Selbstverteidigung – ein anderes Thema. Die fließenden Grenzen und die manipulierten Medien erschweren eine objektive Beurteilung. Rufen wir uns in Erinnerung: jeder Tote ist ein getöteter Mensch zuviel.

Das Jahrhundert der vielen Kriege unter der selbsternannten Weltpolizei USA geht anscheinend seinem Ende zu. Verhindern wir den großen Knall! Stellen die kriegstreibenden Zahlungen ein, lassen die Wirtschaftsförderungsmaßnahmen zugunsten der US-Rüstungsindustrie sein und besinnen uns auf die Stärken unseres Landes in Kultur, Bildung, Musik, Dichtung, Ingenieurwesen, Wirtschaft und was wir nicht noch alles als Aushängeschild für ein, dem Frieden zugewandten Land, aufbringen können. Kultur ist der Ausdruck von Vielfältigkeit im realen Leben und nicht die Eintönigkeit gleichartiger Angebote in den Ladenstraßen unseren Innenstädten oder der kulturverwischenden, nach dem nächsten „Trigger“ strebenden, Internetpräsenz der Angebote.

Kriegstüchtigkeit ist kein akzeptables Ziel, sich tüchtig für den Frieden einsetzen dagegen schon.

Es lebe der Frieden, die Freiheit und die Demokratie.