Mittwochsumzug 18.12.202413.12.2024

Ein Merz der CDU, der klar und deutlich sagt, dass er für den Krieg zur Verteidigung der Freiheit auch die Friedhofsruhe der Gefallenen in Kauf nimmt. Sieht man sich die Entwicklung von 2000 bis heute in und um die Ukraine in seiner Gesamtheit an, erkennt man deutlich, dass es um ganz andere Sachverhalte geht und uns, im Sinne der eigenen Machtgewinnung/-erhaltung, zielgerichtet einseitige Propagandageschichte aufgetischt werden. Natürlich tragen diese immer einen Kern Wahrheit in sich, um zu wirken, aber aus dem Zusammenhang gerissen, motivieren sie zu einseitigen Handlungen. Dieser, sich immer weiter vom friedlichen Miteinander entfernenden Politik, entgegnen wir mit einem deutlichen Nein!

Eine Politik, welche die Verteidigung der Freiheit vorschiebt, wenn es um „seltene Erden“, Biolabore, Eliminierung von Minderheitsrechten, Zerschlagung von unkontrollierten Ressourcenbeschaffern an China und nicht zuletzt um die Sicherung der investierten Gelder geht, ist nicht zu akzeptieren. Natürlich ist Putins Russland der Aggressor! Welch eine Wandlung vom hofierten Hoffnungsträger hin zum verteufelten Bösewicht und dies innerhalb von nur 20 Jahren. Irgend etwas scheint schief gelaufen zu sein! Wahrscheinlich war es die Gier, des sich als Sieger fühlenden Kapitalismus, der mit der NATO, wider aller Vernunft, sich gegen die Mindestanforderungen der strategischen Sicherheitsinteressen Russlands ausbreitete, ohne mit diesem Land regelnde Verträge im Vorfeld zu schließen. Nehmen wir nur die umgekehrte Situation der Kubakrise des „kalten Krieges“, der zu dieser Zeit für viel Schrecken sorgte. Heute hingegen befinden wir uns schon im Stellvertreterkrieg mit einer direkt beteiligten Atommacht! Hoffentlich halten die Nerven auf beiden Seiten, bis es zu einer Einigung über die friedliche Beilegung des Konfliktes kommt. Dieser althergebrachte Weg, die eigene Politik mit anderen Mitteln auf Kosten von Leben, Kapital und Gesellschaftsstrukturen fortzuführen, sollten im 21 Jahrhundert undenkbar sein. Kriege sind, waren und bleiben immer menschenverachtend.

18.12.2024
ODEONSPLATZ ab 18:00 Uhr
Umzug ab 18:30 Uhr

Schon jetzt vielen Dank an alle Teilnehmer für ihr Engagement 2024. Wir sehen uns hoffentlich im neuen Jahr, am Mittwoch den 8.01.2025, zum ersten Umzug des Jahres wieder. Wir werden bis zur SIKO jeden Mittwoch und Samstag für eine friedliche Ausrichtung der deutschen Politik auf die Straße gehen!

Kriegstüchtigkeit ist kein akzeptables Ziel, sich tüchtig für den Frieden einsetzen dagegen schon.

Es lebe der Frieden, die Freiheit und die Demokratie.