30.12.2024
Die Diskussion um „Musk‘s“ Wahlkampfkommentar zeigt die Einseitigkeit der Ausrichtung auf „regierungskonforme“ Zielsetzung in der Berichterstattung. Brandmauern gegen andere gewählte Parteien zu errichten, ohne sich sachthemenbezogener Zusammenarbeit zu öffnen, ist zutiefst undemokratisch.
In der Tagesschau darf ein bekannter Milliardär live zur besten Sendezeit Werbung für die Impfung von 7 Mrd. Menschen machen, ohne das sich die Journaille darüber beschwert. Was ist bei Parteienpräferierung eines anderen Milliardärs der Unterschied?
Nicht nur beim Thema Einmischung in den Wahlkampf tritt die Unausgewogenheit des Mainstreams klar zu Tage, sondern auch bei der Fehl-Einschätzung zur Ausweitung der Kriegsgefahr in Europa (oder sogar weltweit). Ausgewogen und informativ sieht anders aus.
Wenn Menschen sich dazu nicht mainstreamkonform äußern, geraten sie in Gefahr, in die Fänge des Denunzianten-Netzwerkes zu geraten.
Einmischungen von z.B. Herrn Roth im amerikanischen Wahlkampf oder bei Demonstrationen in Georgien fallen unter den Tisch des Mainstreams und werden nicht Mal relativierend erwähnt.
Die grundlegende Umwälzung der militärischen Machtverhältnisse auf dem internationalen Parket durch die russische Mittelstreckenrakete Oreschnik, findet derzeit in der Öffentlichkeit keine Beachtung. Wie kann dies sein, wenn Flugzeugträger als Machtmittel, ohne russische Duldung, ausgedient haben? Sie sind schutzlos diesem Waffensystem unterlegen, da es bekanntermaßen derzeit keine Abwehr dagegen gibt. Somit ist ein kompletter Flugzeugträgerverband dem Untergang geweiht, sobald er in Reichweite gelangt. Durch die nicht abzufangende Fähigkeit der Rakete seine Ziele zu treffen, wie auch tiefe Bunker zu zerstören und dabei Nahe an die Zerstörungskraft von Atomwaffen zu gelangen, ist die westliche Waffenindustrie ins Hintertreffen geraten. Die Politiker hinken noch weiter hinterher mit der Beurteilung der Realitäten.
Nehmen wir die Verhandlungen über ein Verbot von Mittelstreckenraketen wieder auf und kommen so schnell wieder zu friedlichen Lösungsansätzen zurück. Derzeit gibt es wenig, was den Westen aus seiner Defensive herausholen könnte. Was bleibt? Die Wirtschaft auf Krieg umstellen, um diesen Vorteil Russlands zu kompensieren? Dies wird viele Leben kosten, das Gesellschaftsgefüge in Europa weiter zerstören und im schlimmsten Fall die Bewohnbarkeit der Erde beenden. Uns ist die Gefahr eines möglichen Preises für einen Sieg zu hoch, zumal Russland sehr zurückhaltend, angesichts dieser strategischen Machtfülle, reagiert hat.
Nein Danke, nicht mit uns!
Kriegstüchtigkeit ist kein akzeptables Ziel, sich tüchtig für den Frieden einsetzen dagegen schon.
Es lebe der Frieden, die Freiheit und die Demokratie.
