27.09.2026

„Angela Merkel war die wahre Extremistin unserer Zeit“, schreibt ein „Times“-Autor

„Sie wusste, dass dies das deutsche Volk mit ruinösen finanziellen Kosten belasten würde“

Ein Kommentator der britischen Tageszeitung „The Times“ (Matthew Syed) hat ein vernichtendes Urteil über die 16 Jahre lange Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) gefällt. Nicht Europas rechtspopulistische Parteien, sondern die frühere deutsche Bundeskanzlerin sei die eigentliche Vertreterin des politischen Extremismus in Europa, heißt es in dem Artikel. Historiker und Politiker würden nach Ansicht des Kommentators die negativen Folgen ihrer Entscheidungen bis heute unterschätzen. Der Artikel kursiert aktuell auch bei X.

Anlass für seine Abrechnung sind Äußerungen des neuen deutschen Fußballtrainers Jürgen Klopp, der in der vergangenen Woche bei der Vorstellung seines Kaders auch politisch wurde. Syed zitierte die Worte Klopps, „man müsse den deutschen Nationalstolz den „falschen Leuten“ entreißen. Diese Aussage habe ihn, so Sayed, doch sehr verwundert. Klopp sei gewiss ein „kluger Mann“, gehe aber am Kern des Problems vorbei. Seine Kritik: „Offen gesagt: Wenn Klopp Extremismus verstehen will, sollte er nicht auf diese Parteien (gemeint ist die AfD, Anm. d. Red.) blicken, sondern vielmehr auf jene Persönlichkeit, die ihnen vorausging.

Wörtlich heißt es in dem Kommentar des britischen Journalisten: „Es ging nicht nur darum, dass sie 2015 die Tür für fast eine Million ungeprüfter, überwiegend männlicher Asylbewerber öffnete, sondern dass sie dies in dem vollen Bewusstsein der Konsequenzen tat. Wir wissen das, weil sie bereits zum Zeitpunkt ihrer (damals weithin gefeierten) „Wir schaffen das“-Rede auf viele dieser Folgen hinwies. Sie wusste, dass dies das deutsche Volk mit ruinösen finanziellen Kosten belasten würde, handelte aber dennoch und stellte die Zurschaustellung ihrer eigenen moralischen Haltung über die Interessen ihrer Wähler.“

Auch habe Merkel – so mutmaßt Syed – gewusst, dass durch den großen Zustrom an Menschen (zwischen 2015 und 2021 verzeichnete Deutschland laut Bamf rund 1,92 Millionen Asylerstanträge) enormer Druck auf die einheimische Bevölkerung entstehen würde.

Der Aufstieg der AfD und anderer rechter Parteien sei nach seiner Lesart also nicht deren Ursache, sondern vielmehr die Folge einer Generation „hyperliberaler“ Politiker, deren bekannteste Vertreterin Angela Merkel gewesen sei.

Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article6ab0e1bc0b0dd38676db9971/migrationspolitik-angela-merkel-war-die-wahre-extremistin-unserer-zeit-schreibt-ein-times-autor.html

Kriegstüchtigkeit ist kein akzeptables Ziel, sich tüchtig für den Frieden einsetzen dagegen schon.

Es lebe der Frieden, die Freiheit und die Demokratie.