Charlie Chaplin The Great Dictator21.06.2026

Mit „Der große Diktator“ legte sich Charlie Chaplin 1940 mit Nazi-Deutschland an und fand mit seiner humanistischen Ansprache ein Gegengift zu Hass und Rassismus. Wie er später bekannte, leider nicht „in ausreichender Schärfe“, angesichts der Erkenntnisse nach dem Krieg.

Heute steht die zutiefst humanistische Komödie immer noch als Beispiel für Kunst, die das Tor zur Wahrheit öffnet und sich nicht über die verführten Menschen erhebt. Stattdessen wird ihnen, mit den Mitteln der Satire und der Offenlegung des Absurden, die Hand gereicht.

Ein jüdischer Friseur, der zufällig so aussieht wie das politische Oberhaupt, wird während seiner Flucht aus dem KZ mit dem Abwesenden verwechselt und schlüpft in dessen Rolle. Der Abwesende wird verhaftet und der unbescholtene Friseur spricht, ohne es zu wollen, mit dem Mut des kleinen Mannes, vor Tausenden jubelnden Menschen und Millionen an den „Volksempfängern“, was er über die Welt denkt, in der er lebt.

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Der Traum eines jeden Demonstranten! Handeln wir auch so verantwortungsvoll.

Ein Appell an die Nächstenliebe und die Kraft der Gemeinschaft, sich gegen Hass und Angst zu wehren, in Zeiten des Wandels und der Verunsicherung.
Heute aktueller den je.

Kriegstüchtigkeit ist kein akzeptables Ziel, sich tüchtig für den Frieden einsetzen dagegen schon.

Es lebe der Frieden, die Freiheit und die Demokratie.