06.07.2026
Deutschland vergibt dem Senegal Entwicklungshilfe in Millionenhöhe, darunter 170 Millionen Euro für ein Projekt zur Energiewende und 118 Millionen als direkte Budgethilfe. Kritiker zeigen auf, dass diese Mittel vor allem ein Bergbauprojekt finanzieren, das von dem britischen Goldkonzern Endeavor Mining genutzt wird, der zu 42 % vom US-Finanzriesen BlackRock kontrolliert wird. Der Senegal hält am Konzern keine Anteile und trägt nicht zur Finanzierung des Straßenbaus bei. Kritik richtet sich gegen die Effektivität der Hilfsgelder und deren Vorteil für die lokale Bevölkerung.
Cocoon AI Summary
Obwohl Merz die Wohltat an den senegalesischen Staat als Wohltat für die dortigen Menschen hervorhebt, verkommt es letztlich zu einer Profitmaximierung seines ehemaligen Arbeitgebers BlackRock, der nun nicht selbst für Finanzierung und Unterhalt der notwendigen Infrastruktur des Goldabbaus aufkommen muß. Nett eingefädelt, zumal die Senegalesen davon so gut wie nicht profitieren.
Und was hat der deutsche Steuerzahler davon?
Kriegstüchtigkeit ist kein akzeptables Ziel, sich tüchtig für den Frieden einsetzen dagegen schon.
Es lebe der Frieden, die Freiheit und die Demokratie.
