21.07.2026
Nein, der heutige Fischbrunnen am Münchner Marienplatz hat keinen eigenen Speicher (Wasserbehälter/Reservoir) mehr. Er wird direkt aus dem städtischen Trinkwassernetz (vor allem Mangfalltal) gespeist und läuft als Durchlaufbrunnen, schreibt grok.
Nachdem uns aufmerksame Leser darauf hinwiesen, bemerken und ergänzen wir von München-steht-auf: der Münchner Fischbrunnen auf dem Marienplatz ist einer von 125 städtischen mit Trinkwasser gespeisten Brunnen. Davon sind 48 Brunnen (Fischbrunnen nicht) als offizielle Trinkbrunnen ausgewiesen. In München gibt es viele historische Brunnen, die, wie z.B. der Wittelsbacher Brunnen und der Neptunbrunnen, ebenfalls Teil des Wasserversorgungssystems sind und eine bedeutende historische Rolle spielen. Das im Bild dargestellte Wasser-Recycling betrifft anscheinend eine KI-Darstellung des Fischbrunnens mit der Annahme eines normalen Speicherbrunnens. Nichtsdestotrotz stellt die Maßnahme eine Symbolische dar, bei insgesamt 700 Brunnen, von denen 125 an der städtischen Trinkwasserversorgung hängen. Natürlich spielt die Ressource Trinkwasser eine zunehmend immer wichtigere Rolle, da der „Verbrauch“ immer weiter steigt und die Verfügbarkeit immer weiter abnimmt. Insoweit ist Aufmerksamkeit sicher angebracht, aber ausgerechnet München. Wäre es nicht sinnvoller auf das Krisengebiet „Naher Osten“, mit seinen avisierten Zerstörungen vorhandener Wasserentsalzungsanlage, hinzuweisen und ein Ende der Konflikte einzufordern, bevor den Menschen das Trinkwasser abhanden kommt.
Kriegstüchtigkeit ist kein akzeptables Ziel, sich tüchtig für den Frieden einsetzen dagegen schon.
Es lebe der Frieden, die Freiheit und die Demokratie.
