Roter Teppich für frühren ISIS, Sanktionen für Journalisten02.04.2026

Offensichtlich sind sie irgendwo beim „Machterhaltbestreben“ auf der Strecke geblieben, geht es doch anscheinend vermehrt um die Anbahnung und Sicherung künftiger Geschäfte in Syrien.

Der sanktionierte Journalist Hüseyin Dogru kommentiert den offiziellen Besuch des ehemaligen IS-Kämpfer Ahmed al-Sharaa wie folgt:

Sein Verbrechen: Folter, Vergewaltigung, Mord an Zivilisten. Mein Verbrechen: über Gräueltaten zu berichten und sie aufzudecken.
Deutschland rollt den roten Teppich aus ……… während es mich als Journalisten mit Sanktionen belegt, sodass ich meine Kinder nicht ernähren kann.
Erzählt mir noch einmal etwas von den europäischen Werten.“
Hüseyin Dogru

Mit der Begrüßung ALLAHU AKBAR schüttelte der deutsche Präsident Frank-Walter Steinmeier (CSU) seinen syrischen Amtskollegen die Hand. Ahmed Al-Scharaa, vormals bekannt als Angehöriger des Al-Quaida-Terrornetzwerkes, der nachweislich Männer köpfen ließ, Frauen verachten soll und von den USA vor wenigen Jahren noch mit mehreren Millionen US-$-Kopfgeld als berüchtigter Terrorist gesucht wurde.

Angeblich sollen die hier lebenden Syrer zu 80% nach Hause zurückkehren, um sich beim Aufbau des Landes aktiv einzubringen. Darüber gibt es offensichtlich unterschiedliche Auffassungen der Herren und wir von München-steht-auf stellen uns die Frage, was für eine Rolle wird dabei die ethnisch-religiöse Handhabe des derzeitigen Machthabers spielen?

Die Rolle Deutschlands in diesem hofierenden Trauerspiel zeugt nicht gerade von Prinzipientreue und bleibenden Wertvorstellungen, aber von Geschäftssinn.

Unser Lösungsvorschlag:
Die Meinungsfreiheit respektieren. Sanktionen sollten die Existenz der hier Lebenden nicht gefährden – es gibt sicher geeignetere Mittel z.B. temporäres Berufsverbot. Ehemalige Terroristen hofieren, ihnen Geld für einen selbst mitverschuldeten (zumindest tolerierten) Wiederaufbau geben und die eigene Bevölkerung gleichzeitig vermehrt schröpfen, bzw. belasten, überzeugt außenpolitisch nicht, obwohl es die nachfolgende Geschäftswelt freuen dürfte – bekommen sie doch weltbankgesichertes Geschäftsvolumen. Die herrschende Scheinheiligkeit scheint systematisch dem Zeitgeist zu entsprechen und Ausdruck des deutschen Dilemmas zu sein. Wie wäre es mit einer klaren Linie, in der Außenpolitik, Geschäftssinn und innere Akzeptanz in Einklang gebracht werden? Strengen wir uns an, uns für ein dem Frieden verpflichtetes Deutschland einzusetzen. Vielleicht ist Neutralität eine gangbare Option?

Kriegstüchtigkeit ist kein akzeptables Ziel, sich tüchtig für den Frieden einsetzen dagegen schon.

Es lebe der Frieden, die Freiheit und die Demokratie.