02.03.2026
Der Mainstream und pro-zionistische „Systemkritiker“ erfreuen sich – im Rahmen eines völkerrechtswidrigen Angriffs auf ein souveränes Land – an der Ermordung von Khamenei, den religiösen Führer des Iran. Auch wenn der Iran das Existenzrecht des Staates Israel nicht anerkennt, ist der Mord verwunderlich, hat doch der geistige Führer von über 200 Mio Gläubigen wiederholt geäußert, dass Atomwaffen nach islamischen Regeln verboten (“haram”) seien und damit die Kriegsbegründung von Trump konterkariert. Natürlich kann man anmerken, dass sich das iranische Regime nicht an ihre eigenen Aussagen hält und geheimdienstliche Berichte Gegenteiliges erkennen lassen. Wir einfachen Bürger haben diese Informationen nicht und müssen glauben, was uns über die Kriegspropaganda vorgesetzt wird.
Konkret sagte Khamenei:
👉 „Bauen, lagern und benutzen von Atombomben ist falsch bzw. haram (religiös verboten) … wir haben die Fähigkeit, diesen Weg zu gehen, aber wir haben gemäß dem Urteil des geliebten Islam erklärt, dass ihr Einsatz absolut haram ist.“ – er sagte dies bei einer Rede vor Wissenschaftlern in Teheran Ende 2017.
An Aussagen und Verpflichtungen zu den regelbasierten Verträgen (UN, internationalen Gerichtshof, WHO usw.) scheint niemand mehr ein Interesse zu haben. Nehmen wir nur das Beispiel Nethanjahu, der sich angeblich zur Zeit, als ein vom internationalen Gerichtshof Verurteilter, in Berlin aufhält und skurrilerweise nicht inhaftiert wird. Nicht, dass es an den gegebenen Machtverhältnissen etwas ändern würde, aber Ziele für iranische Vergeltungsmaßnahmen oder ihrer Assoziierten werden dadurch in Deutschland wahrscheinlicher.
Bewußt sollte uns allen sein:
👉Israel und die USA haben in den Augen der 200 Millionen Schiiten gerade deren Papst samt Familie umgebracht und ob der Mann ein Mörder war oder nicht, spielt für die schiitischen Moslems keine Rolle.
Vielleicht hat sich Khameini bewusst nicht in einem Bunker versteckt, um als „Märtyrer“ sein 87-jähriges Leben beenden zu können.
Putin ist gegenüber den steigenden Ölpreisen sicherlich sehr aufgeschlossen. Kiew wird nun noch mehr Schwierigkeiten bekommen, seinen Bedarf an Munition und Gerätschaften für seine Luftverteidigung zu erhalten. Europa wird seine Probleme mit der Sperrung der Straße von Hormuz, des Suezkanals und dem Luftraum im Nahen Osten zu spüren bekommen und wir kleinen „Bürger“ erfahren es unmittelbar an der Tankstelle, dass etwas Ungewöhnliches passiert ist.
Unser Lösungsvorschlag:
Diplomatie auf Augenhöhe statt Granaten und Eliminierung der politisch-geistlichen Führerschaft
Kriegstüchtigkeit ist kein akzeptables Ziel, sich tüchtig für den Frieden einsetzen dagegen schon.
Es lebe der Frieden, die Freiheit und die Demokratie.
