22.08.2026
Alles Bezeichnungen für einen Sachverhalt: Menschen versuchen ihre Ziele mit Gewalt gegenüber anderen Menschen durchzusetzen. Die Frage nach der Berechtigung dies zu tun ist jeweils unterschiedlich, unterliegt den propagandistischen geregelten Grundsätzen und liegt im Auge des jeweiligen Betrachters. Auf eine weltweit gültige moralische Rechtfertigung konnte die Weltgemeinschaft sich bisher nicht einigen, sind doch die vorgeschobenen Gründe zunehmend überlagert durch monetäre Interessen, die Kriegsziele lukrativ erscheinen lassen, zumal sie von „inneren Konflikten“ ablenken.
Hier setzen wir, von München-steht-auf, mit unserem pazifistischen Ansatz der vorausschauenden Diplomatie an. Die Weltgemeinschaft und vor allem Deutschland mit seinen Erfahrungen aus 2 Weltkriegen und dessen Folgen, muß vorausschauende Konfliktlösungsmechanismen etablieren, akzeptieren und verteidigen. Nur im gemeinschaftlichen Kompromiss eines von allen Seiten akzeptierten Regelwerkes können sich die Nationen sicher sein, nicht von dem Recht des Stärkeren betroffen zu sein. Inwieweit, die heutzutage üblichen Provokationen zur Eskalation (Gewaltlösung) darin bewertenden Einfluß gewinnen, muß die Weltgemeinschaft klären. Ist es doch wie im gesellschaftlichen Zusammenleben, bei der Erfahrung, moralische Integrität und Mitteleinsatz zur Zielerreichung Auskunft über die Person geben und das Zusammenleben bestimmen. Deshalb sind Regel und deren Einhaltung, auf die sich die Gemeinschaft geeinigt hat, so wichtig. Dabei darf keine Seite bevorzugt werden und das Regelwerk als Waffe der repräsentativen Obrigkeit, zum eigenen Machterhalt oder Interessensausbau genutzt werden. Wichtige Grundsatzentscheidungen muß die Gemeinschaft mit min. 2/3 der repräsentierten Menschen treffen. Inwieweit der Faktor Geld dabei eine Rolle spielt zeigt sich über das Machtinstrument Medien, das alle Nationen entsprechend den Interessen ihrer Machthaber einsetzen. Traditionen, Fanatismus, Fatalismus, Korruption, Medienbeeinflussung, Bildung und dessen Standards, Ressourcen-, Energie-, Wasserbedarf, Gesundheitsversorgung, Klimazone usw. sind schwer unter einen Hut zu bekommende Eckpunkte und erschweren Etablierung und Lösungsfindung, durch strategische Interessenslagen staatlicher, privater, monetärer usw. Gruppierungen für vorausschauende Konfliktlösungsmechanismen. Wagen wir den Schritt als Gemeinschaft Lösungenansätze zu generieren, auszuarbeiten und umzusetzen, die die Weltgemeinschaft akzeptiert. Ob die heutigen Hegemone ihre Spähren aufzugeben bereit sind, ist natürlich bzgl. Durchsetzungsfähigkeit und Akzeptanz fraglich, aber die Geschichte zeigt, die Welt wandelt sich immer schneller.
Kriegstüchtigkeit ist kein akzeptables Ziel, sich tüchtig für den Frieden einsetzen dagegen schon.
Es lebe der Frieden, die Freiheit und die Demokratie.
