29.04.2026
Allein 2025 beliefen sich die Rüstungsausgaben der 3 mächtigsten Staaten auf 1,48 Billionen US-$, anstatt damit Hunger und Armut zu eliminieren und/oder neue Konfliktlösungsmechanismen zu etablieren.
Laut dem aktuellen SIPRI-Factsheet „Trends in World Military Expenditure, 2025″ beliefen sich die weltweiten Militärausgaben 2025 auf 2,89 Billionen US-$, wobei allein USA, China und Russland zusammen für 1,48 Billionen US-$ (51 %) aufrüsteten. Globaler Hunger (Bedarf ca. 93 Mrd. US-$ p.a.) und extreme Armut (170–320 Mrd. US-$) ließen sich damit so gut wie ausrotten. Das Geld dafür wäre vorhanden und könnte strukturiert in eine neue gesamtmenschliche Daseinsform überführt werden. Anstatt Probleme anzugehen, wird an althergebrachten Mustern des amöbenhaften Urverhaltens festgehalten, stehen all unsere menschlichen Unzulänglichkeiten dem im Wege:
👉 gegenseitiges Misstrauen
👉 Korruption
👉 Gier nach Macht, Einfluss und persönlicher Bereicherung
👉 sich verselbständigende Dominanz von Staaten und deren Machtstrukturen
👉 Hochfinanz und deren Interessen
👉 Dominanzverhalten
👉etc.
Begreift die Menschheit in ihrer Gesamtheit irgendwann, dass Kriege (Politik mit anderen Mitteln) grundlegende Probleme verschieben, aber nicht die eigentliche Ursache beseitigen. Sehen wir von einem Genozid ab, werden die Schwächeren in ihren Entwicklungsmöglichkeiten so stark eingeschränkt, dass andere einen technischen Vorsprung erlangen bzw. beibehalten. Die menschliche Weiterentwicklung bleibt dabei zurück – wenn sie nicht eher einen Rückschritt einleitet. Betrachten wir z.B. Barbareien wie Menschen töten, sie als verschiebende Verhandlungsmasse einzusetzen oder ihre Existenzgrundlage zu zerstören usw., wenn sie sich nicht in das Vorstellungsgefüge des Anderen einfügen.
Spinnen wir den Gedanken weiter: bewaffnete KI-Roboter führen/lösen zukünftig Kriege/Konflikte für ihre staatlichen Besitzer aus Staaten und/oder Hochfinanz aus. Menschen werden überflüssig, fließen in dieser Gleichung nur noch als zu eliminierender Störfaktor ein und fallen dabei als zukünftige Arbeitskraft weitgehend aus – die innovativen Arbeitsplätze sind allein in ihrer Anzahl begrenzt.
Wohin soll sich die Menschheit entwickeln? Schon jetzt trägt der Arbeitsmarkt Bildung, Ausbildung und Bereitschaft Rechnung, bei gleichzeitig propagiertem Facharbeitermangel. Visionen, Lösungsansätze der deutschen Regierung oder nur handwerklich gute Entscheidungen – Fehlanzeige. Neu ankommende Mitmenschen mit anderem kulturellen Hintergrund und mangelnder (und/oder nicht vorhandener) Ausbildung als gesuchte Fachkräfte umzudeklarieren, lenkt von Lösungsfindungen und Umsetzungsbereitschaft der hier lebenden Bevölkerung ab.
Unser Lösungsvorschlag:
Überschüssige Gelder für ein friedliches Miteinander der Bevölkerung ausgeben und nicht für militärische Gewalt. Voraussetzung und Kontrolle zum Aufbau gegenseitigen Vertrauens, müßte durch wirtschaftliche Verflechtung, diplomatischen Austausch und neue Konfliktlösungsstratgieen etabliert werden, um Überraschungsangriffe jeglicher Art auszuschließen bzw. weitgehend zu minimieren. Militärische Forschung als Antrieb der Wirtschaft könnte durch Ernährungs- und Energieversorgungsprojekte zugunsten aller Menschen abgelöst werden. Wenn alle Produkte jedem Einzelnen zur Verfügung stünden, könnte es einen Weg in die Weiterentwicklung der Menschheit geben. Dabei gilt es, die derzeit etablierten und angestrebten Klassenunterschiede der Menschen zu eliminieren, damit die derzeitigen (meist durch Werbung oder Urinstinkte hervorgerufenen) menschlichen Eitelkeiten durch neue Prestigeformen befriedigt werden. Haltungsänderung zugunsten der Allgemeinheit – weg vom „Ich stehe im Mittelpunkt“.
Kriegstüchtigkeit ist kein akzeptables Ziel, sich tüchtig für den Frieden einzusetzen dagegen schon.
Es lebe der Frieden, die Freiheit und die Demokratie.
