Mittwochsumzug 8.10.202506.10.2025

… oder wie die westlich dominierte Welt mit ihren Hegemonieträumen scheitert

Die Macht der USA und ihrer Verbündeten erreichte Ende des 20. Jahrhunderts ihren Höhepunkt. Ihre Hegemoniebemühungen scheinen zu scheitern, wie der so vieler Großmächte davor. Ihre größte Errungenschaft mit der sogenannten liberalen Weltordnung fanden viele akzeptabel und in mancher Hinsicht sogar praktisch. Die dabei etablierte Hierarchie schränkt die Möglichkeiten derer ein, die nicht an der Spitze der Pyramide – sozusagen an der Spitze der Nahrungskette – stehen, sondern irgendwo ganz unten leben. Aber diese Position entbindet von einem erheblichen Teil der Verantwortung unter den Regeln: Akzeptiere einfach die angebotenen Bedingungen, passe dich dem System an, hol dir deinen Anteil – und sei glücklich, mach dir um nichts Sorgen. Denken und entscheiden werden andere für dich.

Nach dem Prinzip „bestrafe EINEN und erziehe VIELE“, wurden die hartnäckigen Widerständler von den „Mächtigen“ in ihrer selbstbestätigten Führungsrolle zur Räson gerufen, um mit ihrer Nase blutig daraufhingestoßen zu werden. Der Versuch, alles und jeden um uns herum zu kontrollieren, führt zu Überforderung und untergräbt die innere Stabilität.

In den Gesellschaften ist eine klare Ablehnung der exorbitanten Ambitionen der politischen Eliten gereift und sie wächst. Meinungsumfragen bestätigen dies überall. Das Establishment ist nicht bereit, die Macht abzugeben, greift zu offener Täuschung der eigenen Bürger, eskaliert die Situation nach außen und greift im eigenen Land zu allen möglichen Tricks – zunehmend am Rande, wenn nicht jenseits der eigenen Gesetze. Demokratische Verfahren und Wahlen werden zur Farce gemacht und der Wille des Volkes manipuliert, sowie politische Gegner diffamiert/verboten. Das Beispiel Sowjetunion hat gezeigt: es funktioniert nicht auf Dauer, auch wenn die angestrebten technischen und gesetzlichen „Neuinstallierungen“ erweiterte Überwachungs- und Kontrollmöglichkeiten bieten.

Unser Lösungsansatz:
Wir fordern die Renaissance der Diplomatie, zur vorausschauenden Lösungsfindung, als die Kunstform des Dialoges mit allen Nachbarn/Freunden/Gegnern in dieser multikomplex-verflochtenen Welt. Es hat sich gezeigt, dass die verstaubten linearen, einseitigen Lösungsansätze scheitern, während es nicht-lineare und multilaterale Lösungen erfordert, durch ernsthafte, professionelle, unvoreingenommene, kreative und manchmal auch unkonventionelle Diplomatie.

Es liegt an uns etwas zu ändern.

08.10.2025
MITTWOCH
RESI HUBER PLATZ
U-Bahn: Brudermühlstraße

👉ab 18:00 Uhr
👉mit dem bekannten MSA-Umzug durch die Münchner Innenstadt

Alle sind herzlich willkommen für ein friedliches Miteinander Gesicht zu zeigen.

Es lebe der Frieden, die Freiheit und die Demokratie.

Kriegstüchtigkeit ist kein akzeptables Ziel, sich tüchtig für den Frieden einsetzen dagegen schon.