25.01.2026
Friedrich Merz ist nicht gerade ein Russenfreund. Seine bisherigen Äußerungen liegen eindeutig in der „Kriegstreiber“-Ecke. Also woher der plötzliche Sinneswandel?
👉Geht es um die anstehenden Kommunalwahlen in 5 Bundesländern?
👉Geht es um den Ort seiner Äußerung? Sprach er doch vor den sowieso viel kritischeren Bürgern im Osten?
👉Ist es Trump, mit seinen Forderungen nach Grönland als Augenöffner?
👉Woher kommt die Erkenntnis, dass die Ukraine auf Dauer ohne die USA nicht zu finanzieren oder zu einem russischen Gegenpol aufzubauen ist? Hinzu kommt, dass eine Abhängigkeit von amerikanischen Waffensystemen – die auf Knopfdruck abgestellt werden können – nicht unbedingt erfolgsversprechend für die europäisch-deutsche Unabhängigkeit ist?
👉Oder sind es die Gasspeicherstände, die eine Annäherung an Russland erstrebenswert erscheinen lassen?
👉Oder ist es die Erkenntnis, dass Europa und Deutschland zukünftig sicherheitstechnisch auf sich selbst gestellt sind bzw. direkt weitestgehend von den USA bestimmt werden?
👉Wird die Annäherung an Russland wieder salonfähig? Kann man doch versöhnlichere Töne aus verschiedenen EU-Ländern hören.
👉Wäre die Wiedereröffnung der funktionsfähigen NordStream-Leitung zuviel Entgegenkommen oder Eigennutz?
ROTKREUZ PLATZ
28.01.2026
Mittwoch
18:00 Uhr
Nachdenken und sich mit der Realität auseinanderzusetzen ist immer sinnvoll. Das Verkraften der neuen Gegebenheiten im internationalen Gefüge scheint so langsam bei den Verantwortlichen angekommen zu sein. Ob es auch entsprechende Anpassungen in ausreichender Geschwindigkeit geben wird, bleibt abzuwarten. Ein Hoffnungsschimmer am Horizont.
Kriegstüchtigkeit ist kein akzeptables Ziel, sich tüchtig für den Frieden einsetzen dagegen schon.
Es lebe der Frieden, die Freiheit und die Demokratie.
