Mittwochsumzug 5.8.202631.07.2026

Für das englische Empire war das, ab 1871 vereinte und wirtschaftlich aufstrebende Deutschland (in der Mitte Europas) die Hauptgefahr und dessen angelsächsische Elite, ab dem Ende des 19. Jahrhunderts, jedes Mittel recht, um eine konkurrierende Macht in Europa zu verhindern: Wirtschafts- und Handelskriege, Intrigen, gezielte Destabilisierungsmaßnahmen ….

Bismarck erkannte schon im April 1888: „Menschlichkeit, Friede und Freiheit ist immer ihr Vorwand, wenn es nicht Christentum und Ausbreitung der Segnungen der Gesittung unter Wilden und Halbbarbaren sein kann, zur Abwechslung. In Wahrheit aber schrieben die Times und die Königin [Viktoria, Anm. d. Verf.] im Interesse von England, das mit dem unsern nichts gemein hatte. Das Interesse Englands ist, daß das Deutsche Reich mit Rußland schlecht steht, unser Interesse, daß wir mit ihm so Gutstehen, als es der Sachlage nach möglich ist“.

Bismarcks Aussage wurde 127 Jahre später von George Friedman, Vorsitzender des US-amerikanischen Think Tanks Stratfor, noch weit übertroffen, indem er deutlich machte, dass die USA keine »Beziehungen« mit Europa hätten, es gäbe nur bilaterale Beziehungen zu einzelnen Staaten. Dann kam er zum Punkt: „Also, aus urzeitlichem, urweltlichem Interesse der USA, wofür wir seit Jahrhunderten die Kriege führen – Ersten und Zweiten Weltkrieg und Kalter Krieg – waren die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. Weil vereint sind sie die einzige Macht, die uns bedrohen kann, und unser Interesse war es, sicherzustellen, dass das nicht geschieht“. Text angelehnt an Wolfgang Effenberger bei apolut.

05.08.2026
ROTKREUZPLATZ
Mittwoch
ab 18:00 Uhr

Umzug 18.30
Trommler wie immer „herzlich willkommen“

Unser Lösungsvorschlag:
Die Repräsentanten unseres Staatsgebildes scheinen derzeit keine Interessen zu haben für die Bürger zu handeln. Fangen wir an, souveränere Entscheidungen zu Gunsten dieses Landes in der Mitte Europas einzufordern. Mit eigenständiger unabhängiger Bürgerlichkeit sowie zeitgemäßer starker Bildung und wirtschaftlicher Stärke, kann unser Land sich von der aufgepfropften Kriegstüchtigkeit abwenden und sich einer friedlicheren lebenswerteren Zukunft widmen.

Wagen wir mehr direkte Demokratie und integrieren den aufgeklärten, informierten sowie souveränen Bürger mehr in den Entscheidungsprozeß. Dies verhindert die Möglichkeiten der Korruption und Eigenermächtigung der Politiker, die in ihrem vorbestimmten Parteigehorsam an persönliche und verantwortliche Bewußtseinsgrenzen stoßen.

Als zwingende Voraussetzung ist es erforderlich, dass die Medien als Säule der Demokratie keine Meinung bilden, sondern die neutrale Information aus verschiedenen Blickwinkeln aufbereiten und die Meinungsbildung dem Zuschauer überlassen. Auf den Punkt gebracht wurde dies von „Loriot“ in einer Talkshow in bewundernswerter Weise.

Letztlich braucht es Menschen als Bürger, die sich ihrer Eigenverantwortung stellen und danach leben.

Kriegstüchtigkeit ist kein akzeptables Ziel, sich tüchtig für den Frieden einsetzen dagegen schon.

Es lebe der Frieden, die Freiheit und die Demokratie.