Mittwochsumzug 16.10.202416.10.2024

Was ist passiert, dass Russland nicht mehr mit Deutschland über Frieden im Ukrainekrieg sprechen möchte?

Die ehemaligen Partner Deutschland/Russland scheinen weiter auseinander zu driften. Durch die Handlungsweise der deutschen Regierung der letzten Jahre, scheint Deutschland auf der Weltbühne keine Rolle mehr zu spielen.
Angefangen von Frau Merkel und ihrer Aussage, nach der der ausgehandelte Waffenstillstandsvertrag nur ein Zeitgewinn für die Kriegsvorbereitung war, sowie die fruchtlosen Erklärungen eines Herrn Scholz, untermauern die Vermutung.

Was ist passiert zwischen 2011 und 2014?

„Heute will Russland weder mit Europa, noch mit der Ukraine verhandeln. Aus russischer Perspektive seien die USA der potenzielle Gesprächspartner, es gehe um Wertschätzung. Dazu brauche es aus russischer Sicht einen mächtigen, akzeptablen Makler für Friedensgespräche. Das könne China sein oder Indien, vielleicht auch die Türkei oder andere.“
Quelle: Tagesschau24

Angesichts der bisherigen Bemühungen zu Friedensverhandlungen, wie in der Schweiz und der bereits im Vorfeld gescheiterten Initiative aus Kiew, scheint die Unterstützerfront der Ukraine, sich selbst oder die Realitäten der politischen Bedeutung zu überschätzen. Zudem zeigen regelmäßige Einkaufstouren von Selenskyj und ukrainischer Flüchtlinge in der EU eine andere Sicht auf die propagierte Heimatverteidigung.

Angesichts unzähliger Toter und Unmengen von Geldern, die dieser Krieg bereits gekostet hat, stellt sich die Frage: „Weiter so?“ – Echt Euer Ernst?!

Natürlich hat die Ukraine das Recht, sich und ihre Souveränität zu verteidigen!

Nur diese Entwicklung – weg von einer gemeinsamen europäischen Sicherheitsarchitektur hin zu einem Herd atomarer Verwüstung – war unserer Ansicht nach vorhersehbar.

Es dürfte jedem einleuchten, dass die Ukraine für die russischen Sicherheitsinteressen waffentechnisch immer neutral sein muß! Jeder andere Status hätte – und kann sicherlich auch heute noch – verhandelt werden. Ob die bereits besetzten Gebiete auf dem Verhandlungsweg zurückgegeben werden, erscheint derzeit recht aussichtslos.

MSA Route 16.10.2024Die Realität sieht doch so aus:
Russlands Wirtschaft prosperiert und ist derzeit militärisch – mit dem derzeitigen Ansatz – nicht in die Knie zu zwingen, während das krisengeschüttelte Europa, allen voran Deutschland, seine einstige Wirtschaftsmacht verliert. Zudem wird die Kluft der Realität, zwischen der politisch dargestellten und der von den Bürgern empfundenen, immer größer.

Wir sagen ganz klar: „Kein Krieg in unserem Namen“ – „Lieber 100 Stunden verhandeln, als 1 Minute schießen!“

Die sich im lähmenden Wahlkampfmodus befindlichen USA, können durch die meist europäisch finanzierten Waffenverkäufe ihre Wirtschaft am Laufen halten. Eine politische Änderung nach der Wahl – Richtung friedlicher Konfliktlösungen – ist nur sukzessive zu erwarten. Die gegenseitig bedingten Zwänge der amerikanischen Verflechtungen lassen eine schnelle Lösung unwahrscheinlich erscheinen.

Deutschland wird auf der Weltbühne nicht mehr ernst genommen. Vielen Dank an unsere Regierenden!

OERTELPLATZ

18:00 Uhr
S-Bahn Allach

Kriegstüchtigkeit ist kein akzeptables Ziel, sich tüchtig für den Frieden einsetzen dagegen schon.

Es lebe der Frieden, die Freiheit und die Demokratie.