
Wehrpflicht: „Angriff auf Jugend und Selbstbestimmung“
09.12.2025
Phil Werring in watson: „Ich bin gegen die Wehrpflicht, weil ich wie viele weitere Schüler kein Interesse daran habe, ein halbes Jahr meines Lebens dafür aufzugeben, in der Kaserne zu lernen, wie man tötet ….. schlussendlich selbst getötet zu werden. Weil ich über meine Zukunft selbst entscheiden möchte. Ich sehe die Wehrpflicht als einen Angriff auf die Jugend und die Selbstbestimmung.
Die Politik – vor allem auf Bundesebene – hat viele Entscheidungen getroffen, die zu Lasten unserer Generation gehen. Und jetzt sollen wir auch noch ein halbes Jahr Pflichtdienst leisten. Es ist respektlos, dass immer gegen uns geschossen wird.“
10.12.2025
Mittwoch
Guardinistraße / Haderner Stern (U6)
18: 00 Uhr / Umzug 18:30
Trommler wie immer willkommen
Jedes bisschen hilft gegen die „Kriegstreiberei“. Aber letztlich weiß keiner genau, was sich die Initiatoren dieser Demos ausgedacht haben. Einerseits geht es gegen die bestehende Politik, andererseits wird für die Positionen der aktuellen Politik Werbung gemacht. Ist es evtl. eine verkappte Aktion, um die verständlichen Proteste gegen die Wehrpflicht einzufangen und zu steuern? Soll hier ein Kontakt zur „neuen“ Friedensbewegung verhindert werden? Stehen doch „Brandmauer“ und „Corona-Aufarbeitung“ ebenfalls zur „Kontaktschuld“-Disposition aus Sicht vieler Initiatoren. Lassen wir uns nicht spalten und wirken zusammen, gilt es doch die gewalttätigen Auseinandersetzungen einzudämmen – auf allen Ebenen. Erteilen wir der propagierten „Kriegstüchtigkeit“ eine klare Absage. Handeln wir souverän und unabhängig nach der Prämisse des Grundgesetzes. Setzen wir uns alle gemeinsam für einen Frieden ohne Gewalt ein.
Unser Lösungsansatz:
Gewalt als Lösung für Probleme lehnen wir von München-steht-auf ab. Dies ist einfach nicht würdig und zeitgemäß für die Menschen dieses Jahrhunderts. Wir in Europa, besonders in Deutschland mit seinen geschichtlichen Erfahrungen, sollten uns kompromisslos dem Frieden ohne Gewalt verschreiben und diplomatisches Geschick sowie lösungsorientiertes Verhalten auf Augenhöhe mit seinen Partnern/Nachbarn praktizieren.
Die Drohgebärden der Mächtigen mit ihrer ständiger Aufrüstung könnte uns, schneller als uns lieb ist, in große Gefahr bringen. Nicht nur, dass die derzeitige „Lage“ durch die fast nicht vorhandenen Vorwarnzeiten schnell eskalieren und sehr heiß werden könnte – nein, die Mächtigen könnten sich an ihrer neu gewonnen vermeintlichen militärischen Allmacht der Aufrüstung berauschen. Mal ganz abgesehen von den kleinen Nebenverdiensten. Lassen wir die Militarisierung doch gleich bleiben und konzentrieren uns auf vorausschauende Lösungsansätze und deren Etablierung. Gewalt geht immer zu Lasten der Menschen. „Die Waffen liefern die Reichen, die Armen steuern die Toten bei„.
Kriegstüchtigkeit ist kein akzeptables Ziel, sich tüchtig für den Frieden einsetzen dagegen schon.
Es lebe der Frieden, die Freiheit und die Demokratie.
