WEHRPFLICHT / KRIEGS- DIENSTVERWEIGERUNG
22.10.2025
„Man zockt nicht um junge Menschen!„
Der Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, Quentin Gärtner, beklagte, dass junge Menschen in der Debatte über die Wehrdienstreform nicht gehört würden. „Vielleicht sollte sich die Bundesregierung erst mal anständig mit den Betroffenen auseinandersetzen, statt sich in koalitionsinternen Scharmützeln zu verkämpfen“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Die andauernde Verunsicherung führt bestimmt nicht zu mehr Akzeptanz bei jungen Menschen“, sagte der Schülervertreter. „Wir befinden uns ohnehin schon in einer Krise der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Man zockt nicht um junge Menschen,“ berichtet die Tagesschau.
München-steht-auf schließt sich dieser Ansicht an. Es kann nicht sein, dass die Wehrpflicht wieder eingeführt wird, ohne die betroffenen Menschen einzubeziehen. Die Idee einer „Freiwilligkeit“ erreicht auch durch massive Werbepräsenz in der Öffentlichkeit offensichtlich nicht ausreichend Akzeptanz. Die Menschen wollen in Frieden leben und sich sicherlich nicht in einem von Drohnen bestimmten Krieg als „Kanonenfutter“ rekrutieren lassen. Da hilft auch das Angebot „Führerschein“ nicht unbedingt. Der Hoffnungsschimmer auf eine Friedenslösung, anlässlich des angekündigten (inzwischen von Trump heute Nacht revidiert) Treffens in Budapest mit Putin/Trump, wird mit dem aktuellen Einlenken der Ukraine/EU mit dem Vorschlagsniveau (Alaskatreffen) nicht unbedingt neue Aspekte und Positionen zur Friedenserreichung bringen. Im Gegenteil, versucht doch die EU weiterhin die direkten Friedensverhandlungen zwischen Putin und Trump zu torpedieren – sprechen sie doch schon über das 20. Sanktionspaket, ohne das 19. beschlossen zu haben. Hoffen wir, dass die EU so langsam die faktische Lage würdigt und es zu echten Verhandlungen für einen langfristigen Frieden kommen wird, ohne die „merkelschen“ Hintergedanken.
Unser Lösungsansatz:
Diplomaten statt Granaten bzw. Drohnen ist das Motto der Zeit, die wir von München-steht-auf fordern. Kriegstüchtigkeit lehnen wir ab, sie verdeckt nur die eigentlichen Probleme aus Wirtschaft, Standortstärke, Migrationspolitik, Sozialsystem etc. Unsere Regierung bzw. das Parlament, könnten sich ja mit den hiesigen Problemen beschäftigen und sich auf Frieden sowie Kooperation konzentrieren, bevor sie Geld für fragenaufwerfende Projekte im Ausland investieren.
22.10.2025
Mittwoch
KOLUMBUSPLATZ
18:00 Uhr
Umzug 18:30Uhr
Kriegstüchtigkeit ist kein akzeptables Ziel, sich tüchtig für den Frieden einsetzen dagegen schon.
Es lebe der Frieden, die Freiheit und die Demokratie.
