Wehrpflicht-Protest von Greenpeace vor Bundestag: „Stiefel ziehen wir uns nicht an“
19.11.2025
Vor dem Reichstagsgebäude in Berlin stellten Aktivisten 150 ausrangierte Bundeswehr-Stiefel auf die Stufen des Parlaments, um gegen die Rückkehr zur Wehrpflicht zu demonstrieren. Auf Plakaten hieß es: „Diese Stiefel ziehen wir uns nicht an. Nein zur Wehrpflicht!“
Greenpeace-Aktivisten prangerten die zahlreichen Missstände innerhalb der Bundeswehr an, die junge Menschen von einem freiwilligen Dienst abhalten würden. Marode Kasernen, unzuverlässiges WLAN, starre Hierarchien und Fälle von Rechtsextremismus, mangelnde Diversität sowie sexualisierte Gewalt seien nur einige der Probleme, die die Bundeswehr für junge Menschen unattraktiv machen.
Sie erkennen den Zwang nicht als Ursache sondern gehen davon aus, wenn diese Missstände behoben sind, die Freiwilligkeit sich einstellt. Wenn die Aktivisten von Greenpeace sich wieder auf Ihre Kernkompetenz , dem Umweltschutz, beschränken würden und die Kriegsmaschinerie als größten Umweltsünder benennen würden, anstatt sinnlose Schützenhilfe zu leisten, wäre allen geholfen.
Stellen wir uns lieber die Frage: Wie weit hat sich die Bundesregierung von der ursprünglichen Intension der Landesverteidigung im Rahmen der Nato -Vereinbarung entfernt?
Kehren wir lieber wieder zur ursprünglichen Intension zurück und lassen uns keine Angst (Russophobie) von den ehemaligen Sowjetrepublik in der Nato machen.
Unser Lösungsansatz:
Bekanntlich schafft miteinander reden einen Interessenausgleich, zumindest stellt dieser einen Anfang für konstruktive Lösungen dar, auf denen aufgebaut werden kann. Gewalt ist keine Lösung und schafft nur neue Gewalt und Probleme. Wir müssen den zukünftigen Wehrpflichtigen klarmachen, das Krieg nicht ein Wunschkonzert ist, bei dem die Komfortfrage im Vordergrund steht. Es ist kein Gaming-Spiel, bei dem bei Reset alles wieder auf Anfang gestellt wird. Hier geht es geplant zur Front – um Leben und Tod. Wir sehen uns auf der Straße.
19.11.2025
Mittwoch
PEP Perlach
18:00 Uhr
Umzug 18:30 Uhr
Trommler wie immer erwünscht
Kriegstüchtigkeit ist kein akzeptables Ziel, sich tüchtig für den Frieden einsetzen dagegen schon.
Es lebe der Frieden, die Freiheit und die Demokratie.
