
26.12.2024
Ein Foto (24.12.1914) und ein Ausschnitt des Films vom Weihnachtsfrieden während des 1. Weltkrieges.
Der „WEIHNACHTSFRIEDEN“ war eine von der Befehlsebene nicht autorisierte Waffenruhe während des 1. Weltkrieges. An einigen Abschnitten der Westfront kam es zwischen Deutschen und Briten zu spontaner Fraternisierung. Diese Verbrüderung im Krieg oder in der Besatzungszeit beschreibt die Zusammenarbeit von Soldaten einander feindlich gesinnter Kriegsparteien bzw. der Besatzungsmacht und der einheimischen Bevölkerung.
Was kann an einer zutiefst menschlichen Begegnung von Menschen des gleichen Kulturkreises falsch sein, angesichts des Wahnsinns der damaligen Zeit. Wir sollten es diesmal gar nicht erst soweit kommen lassen und uns gleich an die verbindenden Elemente des Zusammenlebens erinnern und dies auch leben. Mit der heutigen Distanziertheit kann es schnell zu spät sein.
Der Weihnachtsfrieden vom 24. Dezember 1914.
Vor 109 Jahren wurde der 1. Weltkrieg zu Weihnachten unterbrochen und der Weihnachtsfrieden wurde geboren. Es war ein wahrhaftiger und einzigartiger Akt der menschlichen Güte, der sich der menschlichen Bestialität entgegenstellte. Inmitten von Gräben und Frontlinien legten die Soldaten beider Seiten ihre Waffen nieder und traten aus ihren Schützengräben, um sich in einem Moment des Friedens und der Menschlichkeit zu begegenen. Gemeinsam sangen sie Weihnachtslieder und tauschten Geschenke aus. Für einen kurzen Moment wurde der wahre Geist von Weihnachten hervorgebracht, der besagt, dass Liebe, Vergebung und das Verbindende stärker sind, als alle Unterschiede und Konflikte. Der Weihnachtsfrieden von 1914 lehrt uns, dass selbst in den dunkelsten Zeiten ein Funke der Hoffnung und des Friedens entzündet werden kann.
Kriegstüchtigkeit ist kein akzeptables Ziel, sich tüchtig für den Frieden einsetzen dagegen schon.
Es lebe der Frieden, die Freiheit und die Demokratie.
