Mittwochsumzug 13.5.202609.05.2026

ES REICHT !. In den letzten 25 Jahren haben aufeinanderfolgende Regierungen durch expansive Geldpolitik und eine massive Ausweitung der Geldmenge M2 den Wohlstand breiter Bevölkerungsschichten gezielt ausgehöhlt. Die Geldmenge stieg um den Faktor sechs, wohingegen die %-Löhne weit zurückblieben. 1990 reichte dies noch für einen soliden Lebensstandard, heute nicht mehr – ist doch ein Vielfaches dazu notwendig – die reale Verarmung wird durch offizielle Inflationszahlen verschleiert.

Was macht die Politik: es werden neue Schulden aufgenommen, d.h. milliardenschwere Pakete geschnürt. Der sogenannte Cantillon-Effekt sorgte dafür, dass das neu gedruckte Geld zuerst bei Banken, Großkonzernen und politisch verbundenen Institutionen (auch NGO´s) ankam, während der normale Bürger mit steigenden Preisen für Wohnen, Energie und Lebensmittel konfrontiert wurde. Lohnerhöhungen von zwei bis drei Prozent pro Jahr entpuppten sich bei einer Geldmengensteigerung von über sechs Prozent jährlich als schleichende Verarmung um fast vier Prozent pro Jahr – über 25 Jahre summiert sich das zu einer dramatischen Einbuße von rund 60 Prozent relativer Kaufkraft beim Mediangehalt – so 100.000 Euro Bruttoeinkommen nicht mehr als „gut situiert“ gelten – und es geht weiter mit der von der wenig vorausschauend operierenden Politik die verschuldete Wohlstandsvernichtung aufzuhalten bzw. gegenzusteuern – im Gegenteil, es werden weitere Schulden aufgenommen und das Gelddrucken fortgesetzt – auf Kosten kommender Generationen.

Fangen wir an Gewinne aus virtuellen Geldgeschäften rigoros zu besteuern und die Realwirtschaft zu entlasten.

13.05.2026
KOLUMBUSPLATZ
Mittwoch
ab 18:00 Uhr

Umzug 18:30
Trommler wie immer willkommen

Unser Lösungsvorschlag:
Ein bisschen „Lieschen Müller“-Politik würde unseren Politikern gut stehen. Geht es doch um Bodenhaftung und Realitätsbezug. Sparen in relevanten Bereichen und Positionen, auch wenn es nicht populär bei der auf Brotkrumen erwartenden Gefolgschaft sein würde, die auf gut dotierte Jobs oder zumindest eine Gewissensberuhigung hofft. Es geht um die Zukunftsfähigkeit dieses Staatengebildes, dass seine Hausaufgaben zu Problemlösungen noch nicht gemacht hat – es wird Zeit, bevor die derzeit einzuführenden Digitalinstrumente möglicherweise als Kontrollmechanismen eine zusätzliche Verwendung finden – aus dem es nur wenige Fluchtmöglichkeiten zum Ausleben der selbstbestimmten Individualität gibt. Vorgeschlagene Werbeboykotte, Schüler-ID, digitale Krankenkassenkarte, digitaler Euro, Überwachung des Fahrers im Auto samt der Bewegungsdaten usw. ergeben ein nettes Überwachungspotential für die Dateninhaber, die eigentlich die eines jeden Einzelnen sein sollten – mit entsprechender Inhaberschaft.

Kriegstüchtigkeit ist kein akzeptables Ziel, sich tüchtig für den Frieden einsetzen dagegen schon.

Es lebe der Frieden, die Freiheit und die Demokratie.